Im Zweiten Weltkrieg bauten Willys-Overland und Ford 600.000 Jeeps,
wobei Willys über 368.000 und die kleine Firma Bantam nur 2675 Stück lieferte,
von denen die meisten unter dem Lend-Lease Act an Großbritannien und an die Sowjetunion gingen.
Die Produktion von Willys-Overland stieg und der Name Jeep - man nimmt an eine Verballhornung
der Abkürzung "GP" für General Purpose (Allzweck) aber auch "Eugen the Jeep",
eine populäre Comic-Figur - wurden zum Synonym für das Fahrzeug und war bald ein universelles Wort.
Der verstorbene General George C Marshall nannte den Jeep "Amerikas größten Beitrag zur modernen Kriegsführung".
So ist die Geschichte des Zweiten Weltkriegs auch die Geschichte der frühen Jahre des Jeeps, denn nach 1941
diente er bei jedem Feldzug als Basis für Maschinengewehrschützen, als Aufklärungs-
fahrzeug, Lieferwagen,
Front-Limousine, Munitionstransporter, Ambulanz und Taxi.
Noch vor Kriegsende plante Willys-Overland einen Jeep für die Landwirtschaft zu bauen. Daraus entstand
1945 der erste Jeep Universal, der CJ2A, der als besonderen Luxus sogar eine Heckklappe und Scheibenwischer aufwies!
Ein Kombi ganz aus Stahl folgte 1946, und der langlebige CJ5 kam 1954.
Der Name Jeep wurde so bekannt, dass Willys-Overland ihn am 13. Juni 1950 als internationales Warenzeichen eintrug.
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